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Biogas ist gerüstet für die bevorstehenden Anforderungen an unsere Energieversorgung

25.04.2020 Anlässlich zum Tag der Erneuerbaren Energien

In Zukunft wird unsere Energieversorgung nur mehr von erneuerbaren Energieträgern bewerkstelligt.
Wie Rockström und Kollegen in Ihrem Science-Artikel aufzeigen, müssen die weltweiten CO2 Emissionen alle 10 Jahre halbiert werden. Europa und Österreich sind gefordert, hier ambitionierte Ziele zu setzen. Der dadurch erlangte Vorsprung schafft Versorgungssicherheit, Wirtschaftswachstum und sichere Arbeitsplätze.

Biogas ist gewappnet für diese Anforderungen. Denn die 270 österreichischen Biogasanlagen

  • vermeiden bereits jetzt CO2 durch Ökostrom, Ökowärme, Biomethan und die Vergärung von biogenen Abfällen
  • liefern aufgrund des Biomassespeichers verlässlich und zu jeder Zeit Strom
  • versorgen ganze Dörfer und Städte mit günstiger Wärme
  • beliefern Städte und Industrie mit nachhaltigem Biomethan
  • stabilisieren die Stromnetze durch die regionale Verteilung und ihrer Verlässlichkeit
  • beleben die regionale Wirtschaft durch ihren hohen Vorleistungsbedarf
  • versorgen mit ihrem Umsatz 3500 ÖsterreicherInnen mit ausreichendem Einkommen
  • produzieren Naturdünger zum Humusaufbau welcher CO2 bindet und der Lebensmittelversorgung dient
  • ermöglichen durch Einspeisung in das Erdgasnetz die vielfach außer Acht gelassene Versorgungssicherheit im österreichischen Stromnetz
  • können durch die Einspeisung in das Erdgasnetz den (Kohle- und Atomstrom-) Importanteil im Winter senken

Der notwendige Umstieg auf erneuerbare Energieversorgung bringt letztlich nicht nur günstige Energiepreise, sondern auch technischen Vorsprung, Arbeitsplätze, Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit. Damit Letzteres auch gewährt werden kann, bedarf es eines Mix an Energieträgern. Biogas hat hier mit der mehrfachen Möglichkeit zur bedarfsgerechten Produktion eine besondere Bedeutung.

Welch innovative Unternehmen – u.a. Biogas Bruck/Leitha – in der Biogas-Branche tätig sind, ist in der Langfassung der Presseaussendung des Kompost&Biogas Verbandes nachzulesen.

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