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MSc Renewable Energy Systems auf Ländermodul in Tirol

Von 22. – 25.07.2021 , kamen 20 Studierende und Alumni des MSc Renewable Energy Systems – Masterlehrgangs nach Tirol, um am diesjährigen Ländermodul teilzunehmen.

Normalerweise würde das Country Module jedes Jahr in einem anderen Land stattfinden. Auf Grund der Covid-Reisebeschränkungen wurde entschieden, dass diese mehrtägige Exkursion (für aktuelle Student:innen und Alumi) heuer nach Tirol ging.

Wie bei den Ländermodulen üblich, galt es die Stärken einer Region/eines Landes im Bereich Erneuerbare Energiesysteme aufzuzeigen, im Falle Tirols also u.a. Wasserkraft und effizientes Bauen.
Am ersten Tag wurden die Teilnehmer:innen auf dem Technischen Campus der Universität Innsbruck von Wolfgang Streicher (Universität Innsbruck) begrüßt, um mehr über energieeffizientes Bauen in Kombination mit erneuerbarer Energieversorgung zu erfahren. Im Mittelpunkt der Diskussion standen der Umbau des Campus-Gebäudes und die Landesinitiative „Tirol 2050“, deren Ziel es ist, Tirol bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen. Den Tagesabschluss bildete eine Einladung zum Abendessen (Bierwirt), wo bei regionalen Schmankerln weiter diskutiert wurde.

Nachdem am Freitag mit Harald Malzer von der Neue Heimat Tirol, die Smart City Wörgl und Passivhaus-Baustellen besucht wurden, folgte am Samstag der Höhepunkt der Reise, die Hochgebirgsstauseen in Kaprun.

Am Fuße des Bergmassives auf etwa 800 Metern über dem Meeresspiegel angekommen, erklärte die Führungsperson den Aufbau des gesamten Areals, bevor das Kraftwerksgebäude besichtigt wurde. Etwa eine Stunde lang machte sich die Gruppe auf den Weg bergauf, vorbei an den verschiedenen Stauseen und langte zum Mittagessen im Bergrestaurant auf rund 2000 Metern Seehöhe ein. Bei atemberaubenden Aussicht wurde anschließend der Staudamm überquert. Der Weg retour führte dann durch einen Tunnel im Inneren des Damms.

Am letzten Tag zurück in Innsbruck traf sich die Gruppe zentrumsnah in einem 100 Jahre alten sanierten Gebäude mit dessen Besitzern. Das Eigentümer-Ehepaar (Heinz & Martina Fuchsig) führte sie durch das ganze Gebäude und erzählte die Geschichte der Sanierung mit ihren Herausforderungen und Ergebnissen (siehe: Zinshaus Pradl). Es war toll zu sehen, wie man einen Altbau mit viel Engagement fast auf Passivhaus-Niveau bringen kann, aber auch, wie das Gemeinschaftsgefühl der mittlerweile 35 Bewohner die Wohnqualität steigerte.

Nach einer kurzen Kaffeepause und Diskussion verabschiedete sich die Teilnehmer:innen von Tirol und machte sich auf den Heimweg. Alle waren froh, diese Zeit gemeinsam verbringen zu können, nachdem sie ein Jahr lang fast ausschließlich ONLINE-Unterricht hatten.

Fotos: Energiepark Bruck/Leitha

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