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EnergieReiches Römerland Carnuntum II 2018 – 2020

In der Phase 1 (2016 – 2017) des Projektes „EnergieReiches Römerland Carnuntum“ wurde mit der Erneuerung des Energieabkommens (Sept. 2017) ein starkes Signal aller Regionsgemeinden gesetzt, den eingeschlagenen Weg in Richtung einer „100% Erneuerbare Energieregion“ konsequent fortzusetzen. Die Projektphase 2 (2018 – 2020) versteht sich eindeutig als Fortführung, der in Phase 1 gestarteten Maßnahmen und Aktivitäten.

Zusätzlich soll auch dem immer wichtiger werdenden Thema „Energiespeicher und integrierte Energiesysteme“ Rechnung getragen werden. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende hängt gleichermaßen vom weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieträger als auch von der Integration der erneuerbaren Energie – das beinhaltet auch die Förderung und Integration von alternativer Mobilität (E-Mobilität) – in ein gesamtheitliches Energiesystem ab.

Das Projekt verfolgt nach wie vor folgendes Kernziel:

„Reduzierung der Abhängigkeit der Region Römerland-Carnuntum von fossilen Energieträgern mit der gleichzeitigen Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energieträgen. Dabei werden Sonnenkraft (Photovoltaik sowie Solarthermie) und Biomasse sowie Aktivitäten rund um Energieeffizienz im Vordergrund stehen.“

Das Projekt gliedert sich in 4 Arbeitspakete:

  • Themenbereich Bewusstseinsbildung für Kinder-Jugendliche
    – „Schulklassen on tour“
  • Themenbereich Information, Beratung, Motivation
    – „100% Erneuerbare Energieregion“
  • Themenbereich Speicher und integrierte Energiesysteme
    – „Die Energiewende komplettieren“
  • Themenbereich Gemeinsame Energiestrategie
    – „Blick ins nächste Jahrzehnt“

Kontakt:
DI KARIN MOTTL, MSc
+43 (0) 2162 68100 50
+43 (0) 699 130 68100
k.mottl@energiepark.at

Links zu den Förderstellen:
EUBMNTLand NÖ

Information, Beratung, Motivation – “100% Erneuerbare Energieregion”

Auf der Grundlage des in der Vorperiode erstellten „Solarkataster Römerland-Carnuntum“ sowie der „Wärmedatenanalyse Römerland-Carnuntum“ sind in diesem Arbeitspaket Informationsveranstaltungen in allen Regionsgemeinden sowie Sonderveranstaltung für landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe geplant.

Dabei bilden die 3 Schlagworte „Information, Beratung, Motivation“ die Grundbausteine der Aktivitäten.

Dieses Arbeitspaket gliedert sich in 4 Teilbereiche:

  • Vertiefende Informationsgespräche mit allen BürgermeisterInnen der Region, um die lokalen Möglichkeiten zur vollständigen Energieautarkie auf Basis der bestehenden Ressourcen auszuloten.
  • Gemeinde-Informationsveranstaltungen für interessierte BürgerInnen der Region.
    Gerne führen wir im Zuge des Projektes auch in Ihrer Gemeinde einen solchen Abend durch – bisher fanden statt:
    Petronell-Carnuntum (11.04.2018), Scharndorf (26.04.2018), Zwölfaxing (16.10.2018), Trautmannsdorf a.d. Leitha (18.10.2018), Berg (24.01.2019), Prellenkirchen (31.01.2019)
  • Fachgespräche für landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe (Energieeffizienz, Einsatz erneuerbare Energie)
    – bisher fanden statt:
    – Informationsabend für Betriebe in Kooperation mit WK Schwechat (23.10.2018, bei Fa. MAN mit Sonderthema E-LKWs)
    – Informationsabend für Betriebe in Kooperation mit WK Bruck/Leitha (11.04.2019 bei Fa. Bauder mit Sonderthema PV-Befestigungssysteme)
    – Informationsabend für landwirtschaftliche Betriebe – in Planung
  • Beratungsgespräche im Ausmaß von etwa 2 Stunden:
    Wir bieten Ihnen bis auf weiteres kostenfreie Initialberatungen rund um den Einsatz von Ökoenergie bzw. Energieeffizienz für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe an.
    Bei Interesse melden Sie sich bei: Karin Mottl (Kontaktdaten rechts oben)

Speicher & integrierte Energiesysteme – “Die Energiewende komplettieren”

Die Einbindung der erneuerbaren Energien in ein integriertes Energiesystem wird der entscheidende Schritt für das Gelingen der Energiewende sein. Neben dem Einsatz von Speichertechnologien, die beispielsweise im PV-Bereich bereits am Markt angekommen sind, ist die sinnvolle Integration unterschiedlicher Energieformen sowohl im Bereich der Energiebereitstellung als auch im Bereich der Energienutzung ein unabdingbarer Baustein für ein energetisches Gesamtsystem (Stichwort „Sektorkopplung“). Weiters spielen hier ganz wesentlich Fragen der Netzsicherheit bzw. Netzstabilität hinein.
Es sollte unbedingt gelingen, dass die sukzessive Einbindung von Speichertechnologien einen stabilisierenden Einfluss auf die Netzsituation – insbesondere des Stromnetzes – ausüben. Zudem stellt sich die Frage, wie Speichertechnologien Notsituationen (worst case – black out) besser abfangen können. Prinzipiell wären sie dazu angetan, beispielsweise einzelne Gebäudeeinheiten zumindest kurzfristig im Sinne eines Inselbetriebes weiterhin Zu versorgen. Es spielen daher auch die Themen Katastrophen- bzw. Zivilschutz mit hinein.

Ein integriertes Energiesystem hat zumindest 4 Ebenen:

  • Das energieautarke Haus – Eigenversorgung ist keine Utopie mehr
  • Das energieautarke Grätzel
  • Regionales Energienetz Römerland Carnuntum
  • Nationale Ebene

Diese Ebenen werden im Zuge des vorliegenden Projektes in einem regionalen Leitfaden auf Basis aktueller wissenschaftlicher und technischer Kenntnisse ausgearbeitet und hier veröffentlicht.
Gerne sind Sie eingeladen, Ihren fachlichen Input zu leisten oder unter bestimmten Voraussetzungen auch an einer Weiterbildungsveranstaltung teilzunehmen. Hier veröffentlichen wir für Sie Kongresse und Workshops, welche im Zuge des Projektes besucht werden können.
Bei Interesse melden Sie sich bei: Karin Mottl (Kontaktdaten rechts oben)

Gemeinsame Energiestrategie – “Blick ins nächste Jahrzehnt”

Der EnergieRegionsTag 2017 hat ein klares und gemeinsames Einverständnis für eine weitere Entwicklung als Erneuerbare Energieregion gebracht.
Die dafür notwendigen Aktivitäten sollen in diesem Arbeitspaket mit zwei Kernthemen zum Leben erweckt werden:

  • Formulierung eines regionalen Energiefahrplans bis 2030
    Ausgehend von den Ergebnissen des EnergieRegionstages 2017 und dem energetischem Status Quo der Region soll ein Fahrplan bis 2030 entwickelt werden, der die wichtigsten strategischen Ziele (Anteil erneuerbare Energie in Strom, Wärme, Mobilität) definiert und diese mit den Zielen des Landes NÖ bzw. den Bundes- und EU-Zielen in Abstimmung bringt.
  • Organisation und Durchführung des 2. EnergieRegionstages – Ende 2020
    Ein ambitioniertes Projekt wie dieses benötigt auch einen ambitionierten Abschluss und mit den sehr positiven Erfahrungen aus dem 1. EnergieRegionstages im Rücken soll diese Art von Veranstaltung fortgesetzt werden. Der Blick zurück sowie eine Vorschau ins kommende Jahrzehnt soll hier im Mittelpunkt stehen.
    Weiters gilt es, die vorhandene Motivation in der Region gemeinsam an der Energiewende zu arbeiten, weiter zu stärken und zu erneuern.
    Gerne informieren wir Sie hier bis Mitte 2020 bzgl. genauem Termin und Location.